Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5
Atomuhr
Kalender
letzte Aktualisierung  15. September 2019
Diese Seite wurde am 16.05.20019 erstellt!

R

und um den Kirchturm geschaut,

G

eschichten,

I

nformationen

a

ktuelles oder

v

ergangenes

das Eine oder Andere

aus Hemsdorf

Dies und Das aus

Hemsdorf - Seite 6

Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 4 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 4 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 1 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 1 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 2 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 2 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 3 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 3
Hemsdorf, den 04.06.2019

Maria Schwarzkopf erinnert sich:

„Diese herrliche rotblühende Kastanie brach bei einem Wolkenbruch ab und wurde von der FFW stückweise aus dem Teich gesägt. [Das war 1998.] Ein Baumpilz hatte den Stamm, kurz vor der Baumkrone, zermürbt. Wie es scheint wird der Torso begrünt bleiben. Der Bergahorn, den Rudi Werner in Lucies Garten pflanzte, wird sich nun ausbreiten können. „Den einen sin Uhl ist des anderen Nachtigall!“
Rudi Werner fotografierte diese Kastanie 1996 und schrieb seine Gedanken dazu auf eine Postkarte.
Auch vielen Hemsdorfer, die jetzt in meinen Alter sind, werden sich an die Kastanie und das Plätzchen darunter erinnern. Ich war damals vielleicht so um die 11 Jahre. Kinder gab es damal noch zu Hauf in Hemsdorf. Unter der Kastanie dicht am Teich gab es einen selbstgezimmerten Tisch, und Sitzgelegenheiten aus alten Baumstämmen (?).
Wer die Idee hatte, dort dieses Plätzchen dort zu errichten, keine Ahnung mehr! Jedenfalls traf sich hier die „Jugend“. Hier wurde geklönt und vor allem Karten gespielt. Mau-Mau, Offiziersskat, Skat, Sechsundsechzig, Siebzehn und Vier. Ein sehr beliebtes Spiel war das Kartenspiel mit den Namen „Mogeln“. Im Sommer gab es dann auch Abkühlung im Dorfteich. Ja, wenn der Weg zum Steinbruch zu weit war, wurde auch ab und zu im Teich gebadet. Wer es drauf hatte, tauchte zu den Enten oder Gänsen und versuchte sie von unten an den Füßen zu ziehen. „Eine Seefahrt die ist lustig eine Seefahrt die ist schön“ dies war der Hit, wenn wir mit den Floß auf den Dorfteich unterwegs waren. Gebaut hat es Otto Memel, der Hausschlachter im Dorf. Er rauchte immer dicke Zigarren. Auch beim Wurst machen im Winter, beim Schlachten, hatte er immer einen Zigarrenstummel im Mund, und jeder wartete darauf, ob und wann die immer länger werdende Asche an der Zigarre in die Wurst fiel oder ob es Otto schaffte, sie vorher in den Kohleeimer zu abzuschnipsen. Jedenfalls gab es irgendwann ein großes Helau nach einem Frühschoppen bei Erich Memel, dem Gastwirt zum „Schwarzen Adler“ in Hemsdorf, als die „Erwachsenen“ ein aus alten Balken und Bretter gezimmertes Floß zum Hemsdorfer Teich trugen und zu Wasser ließen. So wie man sich Sonntags zum Frühschoppen bei Erich traf, also im feinen „Zwirn“, so ging es mit dem Floß auf den Teich. Erinnern kann ich mich noch an Otto Memel, Günter Meier - mein Bruder, der auch für jede Belustigung zu haben war, wenn der Hopfen stimmten. Heinz Krause war wohl noch dabei und noch ein oder zwei „Seebären“. Das Floß geriet jedenfalls mit seiner physikalischen Auftriebskraft an seine Grenzen. Was man von den Seefahrern nicht behaupten konnte. Sie passten sich nur den veränderten Verhältnissen an. Der „Sonntagszwirn“ wurde ausgezogen und der nasse Tabak und die Geldbörse am Rand abgelegt. Hausschlüssel ?, waren keine dabei. Damals wurde in den seltensten Fällen Haus oder Hof abgeschlossen. Danach hieß es wieder „eine Seefahrt die ist Lustig, eine Seefahrt die ist schön“. Ach, bald hätte ich es vergessen. Duschen und exzellente Badegelegenheiten im elterlichen Haus gab es in den seltensten Fällen. Nach dem Bad im Teich hieß es deshalb, ab zu den öffentlichen Waschgelegenheiten. In diesem Fall waren es die Dorfschucken auf den Brunnen im Ort. Einer oder mehrere schuckten und einer saß unter der Pumpe und wusch sich mit dem Brunnenwasser die „Entengrütze“ ab. Dies war ganz normal und kein Erwachsener oder die Eltern zeterten rum. Das Floß blieb natürlich für lange Zeit auf den Teich. Wir Kinder, als bisher gestandene Eisschollenfahrer, waren natürlich sofort Feuer und Flamme. Einige Sommer durchschipperten wir mit dem Floß den Hemsdorfer Dorfteich. Vor 1970 und nach der Jugendweihe, als für meine meine Generation die Kofferradios aufkamen, wurde dort unter der Kastanie oder bei Müllers am Vorgarten der Deutsche Soldatensender und der Freiheitssender gehört. Ganz „legal“, denn heute wissen wir es waren DDR-Sender, aber in Hemsdorf spielte das sowieso kein Rolle.. T.Rex die Gruppe von Axel Memel mit „Children of the Revolution“, „Metal Guru“, gegen The Sweet mit „Wig-Wam Bam“, „Littel Wylli“, „Blockbuster“ oder, der Favorit von Gerald Goedecke und Peter Assel. Welche Gruppe belegte in den Hitparaden der Sender den besseren Platz? Ich konnte mir von meinem Geld , was ich zur Jugendweihe bekam ein Kofferradio „Stern Rubin“ kaufen. Eigentlich wollte ich eine andere Marke. Aber die gab es gerade nicht in den Magdeburger Geschäften und warten wollte ich nicht. Die Freude wehrte jedoch nicht lange. Es lag nicht an der Qualität und auch nicht an die damals noch legendären Langlebigkeit der Produkte. Es lag an Bello. Bello war unser Haus und Hof - Hund, und fast immer mein ständiger Begleiter. Wahrscheinlich war es schon 1971 und ich ging auf die 16 zu. Kartenspielen, Musikhören und Rumalbern - Bello war vergattert auf mein Radio aufzupassen, welches ich ihm samt Tasche, um den Hals gehängt hatte. Aber wie das so ist, „Spiel-Spaß-Spannung-Übermut“, Hund Bello griet in Panik oder hatte irgendwie Schiss bekommen, rutschte an der Teichböschung aus und fiel ins „Dorfwasser“ mit Radio. Nach dem tagelangen Trocknen und Putzen spielte das Kofferradio wieder Perfekt, aber der Lack war eben ab. Das sind einige meiner Erinnerungen, wenn ich heute das Foto und die Zeilen von Maria Schwarzkopf und Rudi Werner in den Händen halte. Ach so wenigstens noch zwei Sachen. Gegenüber dem Dorfkonsum, den meine Tante Giesela Goedecke führte, sprudelte Sommers wie Winters aus der Teichmauer eine Quelle. In der warmen Jahreszeit konnte man Barfuß am Teichrand über im Wasser liegende Steine sich bis zu dieser Quelle „heranhangeln“. Im Konsum gab es Brausepulver für kleines Geld in einer Papiertüte, ich glaube 5 Pfennige oder 10, kostete so ein kleines Tütchen. Es wurde aufgerissen und wenn man das Pulver in den Mund schüttete, schäumte es fürchterlich. Oftmals hangelten wir uns aber mit solch einer, meistens durch die Abgabe einer Pfandflasche im Konsum, erhaltenen Tüte, zu dieser Quelle , ließen Wasser hinein laufen und tranken dann das aufgelöste Brausepulver. Die Zweite ist, was ich erst 2017 erfahren habe. Die Birken, die auf dem Bild zu sehen sind haben Giesela und Wilfried Goedecke gepflanzt. Sie wohnten seinerzeit im mittleren Aufgang im „Langen Haus“. Mit dem Kinderzeugen und Baumpflanzen hat es geklappt erzählte Giesela Goedecke schon vor einiger Zeit, nur mit dem Hausbauen hat es gehapert. Zu dem oben erwähnten und durch Rudi Werner gepflanzten Bergahorn ist zu berichten, dass, so Rudi Werner, dieser Baum durch eine Nacht und Nebel Aktion - aus welchen Gründen auch immer, umgesägt wurde. Dazu vielleicht an anderer Stelle mehr.
Auf dem Teich
Foto v.1942: an der beschriebene Quelle am Teich. Hier spielen Hildegard Wilke (Werner) - oben mit Puppe, unten mit Zöpfen- Elke oder Uta Raecke (?) und zwei Jungen (N:N) Foto: Fam.Wilke
Hemsdorf, den 16.06.2019

Schlüter‘s Garten, nur noch ein Name

Seit dem ich mich erinnern kann, gibt es Schlüter‘s Gaarn . Er ist einer der Inbegriffe für Namensbezeichnungen von Objekten, Landmarken und Zuordnungen von Besitzungen rund um Hemsdorf, die damals über Generationen im Ort weitergegeben wurden. Wurden sie ausgesprochen wußte jedes Kind etwas damit anzufangen. Schlüters Gaarn, Jakobzczak‘s Gaarn, Turm, Wille Zicke, Küssner‘s Gaarn, Sprink, Saal, um nur einige zu nennen. Zu Schlüter‘s Gaarn (Garten) kam man bis in den letzten Jahren der 1960 Jahre über den Feldweg, der am Fischteich vorbei, auf den Groß Rodenslebener Feldweg mündete. Dann wurden ca. 500 Meter des Feldwegs durch die LPG, ab Fischteich in Richtung Garten, umgepflügt. Einige Jahre gab es noch einen Trampelpfad da wo einst der Feldweg zum Garten führte. Durch die weitere Entfernung und der dadurch beschwerlicher gewordene Weg ließen die Schlüters den Garten liegen. Zu erreichen wäre der Garten nur über den „Kirchenstieg“. Der Garten war um die 300 m 2 groß gewesen und an der Nordseite, welche zum Feldweg zeigte, mit einer Mauer umgeben, an der sich auch eine Tür zum betreten befand. Auch ein Brunnen, allerdings schon mit Betonringen, zur Bewässerung war vorhanden. Apfel-, Kirsch-, Birnen- und Pflaumenbäume wuchsen darin. Mit den Jahren verwahrloste der Garten immer mehr und wurde teilweise auch als Müllabladeplatz, insbesondere entlang der Mauer für die Unbelehrbaren benutzt. Die Bauern mussten immer um den Garten drumherum pflügen, bis kurz vor Ostern 2019. Wer nichts von den Garten wusste, findet an seiner Stelle keinen Hinweis mehr über ihn.
1. Mai 2019, da wo vor kurzem sich noch Schlüters Gaarn befand, sprießt schon der eingedrillte Mais. Im Januar 2018 lag Schlüter's Garten (Schlüter's Gaarn) noch im "Winterschlaf". Aufnahme aus Richtung Groß Rodensleben. 2018: Gut sind noch die Reste der Gartenmauer zu erkennen. Davor weggeworfen, ein Autositz und eine Plastikpflasche
Linkes Foto: Mai 2019, nichts lässt erkennen, dass sich hier mal über Jahrzehnte der Garten der Familie Hermann Schlüter befand. Sicht aus Groß Rodensleben. Unten Blick- richtung nach Groß Rodens- leben.
Besucher Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 4 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 4 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 1 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 1 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 2 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 2 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 3 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 3 ihr  befindet  EUCH  auf  Seite  6 Februar 2017 - Der Brunnen in Schlüter's Garten
Bild oben: Ein Blick vom Scheibenberg auf Hemsdorf um 1926. Am Wegrand stehen noch Apfelbäume. Recht oben im Bild die zwei Bäume stehen auf dem Feldweg zur Brücke. Das letzte Haus rechts bewohnte der Eisenbahner Wilhelm Ruloff mit seiner Frau und die Familie Meyenberg . Das Haus mit dem großen weißen Giebel ist das Wohnhaus der Familie Spieß . Die Hochragenden Bäume, die Rüster, (Ulmen), auf dem Rüsterberg am Dorfeingang. Unten die hellen Bäume , die möglicherweise in Blüte stehen, sind zum Großteil Pflaumenbäume und stehen in dem Garten der Familie Braumann . Der Acker, ist der Hasenwinkel. Foto: Familie Raecke.
Hemsdorf, den 03.07.2019
In Hemsdorf auf den Spuren ihrer Familie, Familie Rhode.
Frau Sigrid Muro, geb. Rohde (mitte) selbst Mutter einer erwachsenen Tochter (rechts) wohnt mit ihrer Tochter Claudia und ihrer Nichte (links) in den USA. Frau Muro ging als Kind in die Hemsdorfer Schule, und zwar in dem großen Klassenraum der nach 1945 in dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Raecke eingerichtet wurde. Die Eltern Hans und Lucie Rohde waren vorsorglich 1944 während des Krieges aus Magdeburg weg aufs Land nach Hemsdorf gezogen. Bei der Familie Karl Goedecke wohnte die Familie in zwei Zimmer zur Miete. „Ich erinnere mich sehr gut an die Zimmer, die sie uns vermietet haben und natürlich an den Hof mit seinem "herrlichen" Plumpsklo!!! Auch habe ich bis heute Angst vor Gänsen, denen ich ja auf dem Wege zum Plumpsklo, entlang des Misthaufens, täglich begegnet bin. Die Drei hatten noch vieles vor an diesem Tag und so kam vieles viel zu kurz. Gut das es wenigsten noch ein Foto vor den Hemsdorfer Findlingen gab - Dankeschön dafür. Vielleicht gibt es bald noch weiteres zu berichten. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Familie Rohde auf der Suche nach

Kindheitserinnerungen und ihrer

Familiengeschichte in Hemsdorf

Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5 Dies und Das aus Hemsdorf zur Seite 5
Hemsdorf, den 15.09.2019
„Hemsdorfer Scheibenberg um fast zwei Meter gewachsen“
So hatte ich am 01. April 2019 hier auf der Homepage berichten können. Nun ist er wieder weg, der Stein. Von wem er, und ob er für immer den Hemsdorfern verloren gegangen ist, muss man noch herausfinden. Es wäre interessant zu erfahren wo er abgeblieben ist. Aufmerksame Bürger konnten es nicht verhindern, vermuten jedoch, das der Stein am 06. September, gegen 20 Uhr in unbekannte Richtung auf reisen ging. Nachfragen bei umliegenden Landwirten haben bis heute (06.10.2019) zu keinem Erfolg geführt. Auch der Landwirt der ihn ausgebaggert und dem Scheibenberg damit eine Krone aufgesetz hat konnte nur sein Unverständnis zum Ausdruck bringen. Aber alle waren sich einig. Für einen Abtransport nur mit einem Radlader wäre der Stein zu groß gewesen. Also hat man den Stein, der wahrscheinlich bis zu 5t wog auf einem Hänger oder LKW abtransportiert. Ich hoffe, das die Sache für Hemsdorf uns seinem Scheibenberg doch noch ein gutes Ende nimmt. Deshalb noch ein paar „Fahndungsfotos“!
Verschwunden! Der Stein auf dem Scheibenberg zu Hemsdorf.

Wurde der Stein auf

dem Scheibenberg

gestohlen?

Verschwunden! Der Stein auf dem Scheibenberg zu Hemsdorf. Verschwunden! Der Stein auf dem Scheibenberg zu Hemsdorf. Verschwunden! Der Stein auf dem Scheibenberg zu Hemsdorf. Verschwunden! Der Stein auf dem Scheibenberg zu Hemsdorf.
Hemsdorf, den 05.10.2019
Peter Weber und Konsorten
…. so wurden sie Angekündigt und so findet man die Namen zusammengefasst in den Unterlagen der Akten des Amtes Dreileben, dass 1771 für den Ort Hemsdorf zuständig war.
Der große Teil seiner Kameraden machte sowenig zum Bau als zum Pflügen der Brachfelder die geringste Anstalt. Die Wände um den Garten würden mutwilligerweise ruiniert, die Früchte unreif abgerissen und es ginge überall höchst konfus her. Niemand wollte dem anderen gehorchen, und noch weniger würde die geringste Anstalt zur Anschaffung der nötigen Ackergerätschaften gemacht. Einer für alle (?)      und  alle für einen (??)
Hemsdorf, den 03. November 2019: Es gibt noch vieles zu berichten, denn weiter Nachrichten über Hemsdorf sind eingetroffen. Doch bevor diese eingearbeitet werden können, möchte ich erst einmal das, was bisher zusammengetragen wurde bekannt machen.