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letzte Aktualisierung   03. Juli 2019
Diese Seite wurde am 26. Januar  2016 erstellt!

Die Hemsdorfer Bäume

Wer kennt sie noch, die riesigen Bäume am Ortseingang von Hemsdorf. Sie waren schon von weitem Sichtbar und sie waren steinalt. Zwei dieser Bäume gaben dem „Berg“ auf dem sie standen seinen Namen. Jeder Hemsdorfer kennt ihn und jeder Hemsdorfer ist hier im Winter mit dem Schlitten mit Ski oder auch mit Schlittschuhe heruntergedüst. Gemeint ist der Rüsterberg oder auch Reusterberg. Zwei Riesen von Rüster-Bäumen die links und rechts von einer Fahrt zwischen der jetzigen Schrotestraße 3, der früheren Bäckerei Kunkel, jetzt Familie Zimpel und dem ehemaligen Gasthof zum „Schwarzen Adler“ der Familie Horbach, jetzt Fam. Baumbach (Bergstraße 1) bis in den 70er gestanden haben. Günter Meier soll wegen einer Wette bei Erich Memel auf einen dieser Bäume geklettert sein und sich, haste was kannste was, übermütig an einen Ast gelehnt haben. Nachdem Günter , was mein Bruder ist, wieder festen Boden unter den Füßen hatte, ist dieser Ast vom Baum gekracht. „Schwein gehabt“. Die Rüstern oder Reustern sind Ulmen und wurden vielleicht mal zur Orientierung als Landmarken zur Zeit der ersten Bewirtschaftung des Dorfes um 1700(?) gepflanzt. Aber es gibt noch mehr interessante Bäume in Hemsdorf. Vor dem Grundstück von vorm. Familie Bennewitz jetzt C. Schuster, standen zwei mächtige Bäume, direkt an der Westseite am Wohnhaus vor der Hoftür. Ich glaube es waren Linden. Sie wurden vor 2000 gefällt. Es gibt die „Friedenseiche“. Die Eiche besitzt einen Stammumfang von ca. 3,10 Meter. Rechnet man diesen Umfang mit den allgemeinen Formeln zur Altersbestimmung von Bäumen um, wurde dieser Baum noch vor der Besiedlung durch die Kolonisten 1713 gepflanzt. Ihr Alter ca. 300 Jahre. Dann sind noch die Kastanien, mit einem Umfang von ca. 330 cm am Teich und an der Straßenseite stehenden Robinien (Akazien). Diesen sind auch auf frühere Postkarten zu finden und wurden vermutlich um 1900 am Teich gepflanzt. Das Alter der Kastanien wäre demnach mindestens 100 Jahre alt. Vor dem Haus oder besser gesagt hinter dem Haus, neben einem Brunnen, in der Schrotestraße 20, vorm Familie Pitschmann, stand ein Ahorn. Dieser wurde 2015 gefällt, nachdem dieser vor Jahren zur Sicherheit schon eingekürzt wurde. Leider konnte man seine Jahresringe nicht zählen, da er teilweise sehr morsch war. Sein Umfang betrug ca. 2,80 Meter. Gepflanzt hat diesen Baum vielleicht der Erbauer des Hauses und einer der ersten Siedler von 1771 oder Nachfahren von Daniel Jung, vermutlich um das Jahr 1849. Vor dem „Turm“ an der Schrotestraße 16, hier wohnt Erhard Geodicke, zwischen den „Hemsdorfer Findlingen“, steht eine Linde, die auch gestutzt aber nicht gefällt wurde. Diese wurde wahrscheinlich mit dem Bau des Bürohauses des Reackeschen Saatzuchtbetriebes, eben diesen „Turm“ gepflanzt. Es war um das Jahr 1921, die Linde ist also um die 94 Jahre alt. Am Eingang vom Zabel’s Garten stand eine mächtige Trauerweide. Direkt an dem damals noch offenen Schrotegraben am Dorfanger. Ihr Umfang war bestimmt um die 150-200 cm. Vielleicht gibt es noch irgendwo ein Foto. Heute steht an etwa dier Stelle eine schon sehr stattliche Birke. Der zurzeit mächtigste Baum ist vermutlich kaum beachtet, jahrelang in der nähe der Schrote, im Garten von vorm. Fam. Horst Nich, nahe dem „langen Haus“ hinter einer Gartenmauer gewachsen. Eigentlich sind es zwei Bäume, es sind : zwei Eichen von 410 cm und 327 cm Umfang. Es könnte also sein, dass die eine um 1689 und die Andere um 1755 gepflanzt wurde. Das Mittel würde immerhin noch um das Jahr 1717 liegen. Kaum beachtet oder wahrgenommen schon deshalb, weil ich selbst jeden Morgen, täglich mehrmals wenn ich das Haus verlasse, schon jahrelang die Wipfel dieser Eiche über den Giebel des ehemaligen Gutshauses sehe. Die jüngste wohl schon gepflanzte Eiche steht auf dem kleinen Platz vor dem Grundstück Bergstraße 19 - Fam. K-H Bockwold. Vor dessen Fenster stehen auch noch zwei von ehemals drei Linden, die aus der Zeit des Hausbaus stammen könnten. Die Eiche wurde 2015 (?) gepflanzt. Weitere Bäume: auf dem Scheibenberg, zwei Ahorn aus dem Jahre 1996 (20 Jahre) durch Udo Meier gepflanzt, zum Scheibenberg , die Akazien und Birken zwischen den Pappeln durch Edmond Schwitzer(†) und Hermann Schlüter gefplanzt um 2000 2007 an der Einmündung Hemsdorfer-, Gr. Rodensleber- Chaussee werden zwei Blutbuchen gepflanzt. Hier stand ein mächtige Pappel, der „Große Baum“, die Kirchbäume auf der Hemsdorfer Chaussee sind mindestens 60 Jahre alt, die Lindenbäume im Feldweg in Richtung Ochtmersleben sind 10 Jahre und die Kirchbäume, kurz vor der ehemaligen Brücke über die Schienen, 70 Jahre . Die Kopf-Weiden (als Koppelpfähle) am Feldweg zum Fischteich wurden 1996 durch Udo Meier gepflanzt. An der Quelle zum Fischteich, vor dem Garten von Udo Meier steht noch eine mächtige Esche. Der stärkste Stamm misst 206 cm und könnte um 1900 gepflanzt worden sein. Quer über den Anger die Blutbuchen in der Kirschlorbeerhecke wurden 2013 durch den Besitzer, Tim Rudolf und Vater gepflanzt. Sie markieren die neuen Grundstücksgrenzen. Wie doch die Zeit vergeht.
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im oberen Bild sind Kopfweiden zu sehen, diese stehen im

Garten von Familie T. Rudolfh, vorm. Lotte Braumann. Sie

säumten links einen „interessentenweg“ der den

Braumannschen und Zabelschen Garten trennte.

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Richtung
Inhaltsverzeichnis
Wenn ihr von der Seite Spurensuche kommt und jetzt dort wieder zurück möchtet ! Ahorn, Bäume auf dem Scheibenberg, gepflanzt 1996 durch U. Meier Zwei Rotbuchen am südlich Eingang des Garten von Wilhelm Schawarzkopf Die Blutbuchen, gepflanzt 2007, an der Kreuzung die Eiche mit 4,10 Meter im Umfang, mit ihren 328 Jahren ist sie der ältteste Baum Im Dorf, gepflanzt um 1689 Diese Eiche könnte 261 Jahre alt sein, ihr Unfanf beträgt immerhin 327 cm Akazie in Rudolf's Garten am Teich, 216 cm Umpfang, Alter ca. 108 Jahre Kastanie mit ca. 350 cm Umfang, gepflanzt um 1900 Kastanie mit ca. 323 cm Umfang, gepflanzt um 1900 Udo Meier vor der Friedenseiche um 1965, der könnte 300 Jahre als sein. Toreinfahrt auf Raecke`s Hof um 1929. Links neben den Findlingen sieht man die Krone des Lindenbaumes. 1961 hingen dort die Schultüten (Ostertüten) der letzten in Hemsdorf eingeschulten Kinder, zu denen ich auch gehörte, in dem Baum. Die Akazie (Rubunie) 2011 rechts auf dem Weg zum Scheibenberg. Gepflanzt wurde sie und auch die Kastanien durch Edmond Schwitzer umdas Jahr 200ß rechts der Rüsterberg mit Rüster, links die Gaststätte Horbach Wetter am 27. Januar 2017 bis zu 30 Meter