Torsten Müller suchte seine Mannschaft für die Schrotestraße 2013  Nordseite 2006, "ohne Grund" wurden die Ziegel entfernt Tombola und leckeres vom Grill, die Mutti's haben alles im Griff
letzte Aktualisierung   06. Januar 2019
Diese Seite wurde am 17. April 2017 erstellt!
Hallo allerseits und danke an all diejenigen die bisher Interesse an diese Seiten gefunden haben. Aller Anfang ist nicht immer leicht und auch die Vorstellungen der Umsetzung von Ideen ändern sich wenn sie an technische Grenzen stoßen. Deshalb muß ich einige Dinge anpassen. Die Seite „Dies und Das aus Hemsdorf“ wird auf einer neuen Seite „Teil 2“ fortgesetz, allerding erscheint der neueste Beitrag dann immer als letzter Eintrag auf der Seite unten. Dann möchte ich noch auf das Datum des jeweiligen Artikels hinweisen. Um die Aktualität der Seite zu dokumentieren, ist das angeführte Datum nicht zwangsläufig der Tag des beschriebenen Ereignisses, sondern das Datum an dem der Beitrag geschrieben wurde. Zur besseren Übersicht, weisen Stellen die mit diesen Stern gekennzeichnet sind, auf neue Inhalte hin. Danke für euer Verständnis und weiterhin schön neugierig bleiben. Hemsdorf, 17. April 2017.
Mal etwas in eigener Sache!
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Foto:Hemsdorf am 07. Mai 2011
Das Hemsdorfer Lied
Hemsdorfer Männergesangsverein

Dies und Das aus

Hemsdorf -Seite 2

Ostereiersuchen für die Kinder und

wärmende Getränke am Feuerkorb in Hemsdorf

Sonnabend, den 15. April 2017
ein neues Spielgerät Ehrenplätze gabs im Feuerwehrauto "Gruppengespräche" Paul ist mächtig stolz mit seiner Fackel
leider war der Fotograf zu spät oder die Kinder zu schnell mit dem Sammeln, denn wie bei Oskar waren alle Körbe gut gefüllt
auch eine Nestschaukel für die Kleinsten versteckte der Osterhase
trotz ungemütlichem Wetter, fand das Feuer wenig Beachtung
mit der Feuerwehr vom Spielplatz zum Osterfeuer, ein kleiner Umzug mit Fackeln, Ehrenplätze gab‘s auch im Fahrzeug
... lecker wars, dankeschön!
Philipp und Sebastian, die Chefs am Grill
Paul mit Fackel
… gut das es auch heiße Getränke gab …
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Kaum ist man (mal) verreist, wird Hemsdorf umgebaut …

2006, das Schleppdach ist schon nicht mehr vorhanden
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben … - oder erst wenn er nach Hause zurück kommt. So geschehen am 13. Mai 2017. Nichtsahnend in Hemsdorf, auf der Schrotestraße in Richtung Teich blinzelt, in Höhe der „Friedenseiche“, die Hemsdorfer Kirche bei abendlichen Sonnenschein durch die Autoscheibe. Am Teich -- „der Giebel von der „Kohlscheune“ ist weg - wurde abgerissen. Doch dann „Erleichterung“, er war schon weg, wurde nur „tiefer gelegt“. Ist das nun eine gute Nachricht, oder die Bessere von den beiden. Ja man glaubt es kaum, jeden Tag geht man daran vorbei und plötzlich kriegt man einen Schreck und denkt an das Unfassbare. Dabei war der schleichende Verfall der „Kohlscheune“, wenn auch über die Zeit„viel nachgeholfen“ wurde, schon vor vielen Jahren in Gang gesetzt.
Links im Bild, die Kohlscheune am 10.Juli 2006. Man könnte meinen hier war noch alles in Ordnung. Doch der Schein trügt. Ich weiß es nicht genau, ob die Scheune noch 1989 genutzt wurde. Doch vor 10 Jahre sah sie zumindestens von einigen Seiten noch aus wie immer.
2006, ohne Schleppdach und die Südmauer wurde heruntergenommen, vorn rechts -der gemauerte Schaltschrank-
Der Landwirt Günter Lauenroth, aus Groß Rodensleben hatte die Scheune kurz zuvor erworben, um seine Landmaschinen hier abzuparken oder als Lager zu nutzen. Gerüchten zufolge war die Scheune nach einer „herrenlosen Zeit“ „Eigentümer von Holzspekulanten (?)“ geworden. Baulärm suggerierte von der Schrotestraße aus gesehen geschäftiges treiben. Tatsächlich wurde an der Nordseite der Scheune der Dachstuhl demontiert.
das Schleppdach, die Luken wurden für die Lagerhaltung des Kohls eingebaut
Das Dach war schon abgedeckt und die Witterung hatte ab sofort leichtes Spiel. Nach dem Erwerb durch den Landwirt G. Lauenroth trafen wiedermal für die Scheune ungünstige Umstände ein. G. Lauenroth konnte das Gelände der ehemaligen MTS (LPG „Groß Berlin“) in Groß Rodensleben erwerben und die Kohlscheune verfiel erneut in einem, den Naturgewalten ausgesetzten, Dornröschenschlaf.
2006, der Dachstuhl war noch völlig intakt Aufnahme und Zeichnung mit Beschriftung von Rudolf Werner
Rudolf Werner hat sich große Mühe gemacht und um das Geheimnis zur Geschichte der Kohlscheune zu ergründen. Ja und jetzt? Wo ich immer noch versucht habe mir vorzustellen, ob das mit dem Abendtor so funktioniert hat, wurden die Mauern die über 246 Jahren überstanden haben, einfach weggerissen. Das heißt in der Höhe verringert. Sicherlich haben die Pfälzischen Siedler dieses Tor bei ihrer Ankunft 1771 schon vorgefunden.
Die Zeichnung links hat schon was. War das der Eingang in das Dreileber Vorwerk namens Hemsdorf? Abendtor im Westen, Schafstall, Kuhstall bis über der heutigen Schrotestraße, Durchgangsstraße zwischen den Mauern alles sehr beeindruckend. Vor allem wenn man bisher noch nie davon gehört hat. Mit Rudi kann ich leider nicht mehr fachsimpeln, ich habe auch noch keine Hinweise darüber gefunden, in welchen Unterlagen Rudolf seine Informationen gefunden hat. Doch kann man auch ein bisschen Zweifel haben.
Nach meiner Ansicht, besteht auch die Möglichkeit, dass hier eine Einfahrt als Tor - „Abendtor“ - in das Vorwerk bestand. Aber nicht nur als Tor auf einen „Platz“ sondern ebenfalls als Durchfahrt durch ein Gebäude (Stall oder Schuppen?). An der Scheune links neben dem Tor (ehemals Bennewitz, jetzt Schuster) befindet sich noch das Ende eines dicken Balkens. Der könnte eine Verlängerung der Scheune vermuten lassen. Anders gesagt, hier befanden sich möglicherweise ein weiteres Gebäude mit den „Abendtor“ über die die heutige Schrotestraße - bis zu dem Grundstück von Gropes und der dort, noch heute vorhandenen Stallung. Die Bruchsteine der „Stallung“ von diesem Stallgebäude und die in dieser Flucht gelegenes Mauerwerk würden diese Möglichkeit nicht ausschließen.
Das Abendtor könnte dann auch der Zugang in die westlich gelegene Außenmauer zur Scheune oder Stallung gewesen sein, die die Schrotestraße in dieser Höhe querte. Die von mir angenommene Scheune hätte dann möglicherweise zwei Tore, Einfahrt und Ausfahrt durch eine Scheune /Stall. Es könnte auch der Zugang zu einem Gehöft gewesen sein. Interessant ist nämlich, die gleichen Torbögen der noch am linken Ende der Scheune zu sehen ist (unteres Foto auf der Zeichnung von Rudolf Werner), schmückt gleich dreimal eine Scheune auf dem ehemaligen Gutshof von Raecke. Heute gehören diese zum Anwesen der Familie Fleischer (Schrotestraße 18) - zwei Torbögen -und Marko Schwitzer (Schrotestraße 17) - ein Torbogen -. Besonders Bedeutungsvoll ist, an dieser Scheune befindet sich wiederum eine Tafel , die auf das Jahr 1823(?) hinweist. Das durch Rudolf Werner rechts eingezeichnete Gebäude würde möglicherweise eine etwas andere Lage bekommen. Auch stand hier die ehemalige Gastwirtschaft mit Saal Wohnung und Kolonialladen der Familie Jakobschak / Behrends, (Oha?). Wann Lorenz Jacobschak‘s Gaststätte, die in den 1970er(?) Jahren wegen Baufälligkeit abgerissen wurde gebaut wurde, ist mir derzeit nicht bekannt. In diesem Zusammenhang möchte ich Frau Susanne Hüve aus Walbeck grüßen, ich würde mich freuen, wenn Sie sich nochmals bei mir melden würden. Ja, es könnte noch weiter „spekuliert“ werden, es ergibt sich bestimmt noch mal die Gelegenheit dieses Thema aufzugreifen.
die Nordseite der Scheune am 29.02.2016
Als ich, als wir Kinder mit der Scheune unsere Bekanntschaft machten, „war sie ohne Makel“. Nicht zerfallen und drohte schon gar nicht einzustürzen. Links das mächtige Tor zum auseinander schieben, immer verschlossen. Dahinter die Fahrt mit dem riesig hohen Schleppdach. Darunter eine gigantische Dreschmaschine, die über einem breiten Riemen mittels Elektromotor angetrieben wurde. Pferdegespanne und auch schon Traktoren - glaube ich - brachte die Garben vom Acker, auf Wagen hoch beladen, zum dreschen. Unendlich viel Staub und einen höllischen Lärm, aber Abenteuer und Spaß pur. In kurzen Hosen, oft auch Barfuß, haben wir, wenn wir durften „mitgeholfen.“ Vielleicht haben sich die Bauern auch nur einen Spaß daraus gemacht. Denn jeder weiß, durch das Stroh wird man ganz schön zerkratzt wenn man keine langen Sachen an hat und der „Dreckstaub“ vom Dreschen kratzte und juckte überall.
Das gedroschene Stroh wurde dann in der Scheune gepackt. Es musste viel hineinpassen und es durften keine Hohlräume entstehen. Wir standen an den Luken und reichten die gebündelten „Strohpuppen“ weiter durch. Mit den heutigen Strohballen hatte das noch nichts zu tun. Sie waren noch nicht so schwer, aber doch um die 1,5 Meter lang. Die ganze Scheune, sie hatte einen Mittelgang der frei blieb und ebenfalls mit einem riesigen Schiebetor verschlossen war, war zum Abschluss der Ernte, bis zum Dach mit Stroh gefüllt. Als dann „Ruhe eingekehrt war, was dann in den späten Herbsttagen und im Winter der Fall war …, - über die Mauer,- irgend eine Luke oder Tür konnte man schon öffnen- und das große Spielparadies für uns Kinder war geöffnet. Wenn das Strohlager schon etwas geleert war, kletterten wir auf die Balken vom Dachstuhl und sprangen in die Tiefe. Zum Schluss war das für jedem von uns schon eine große Überwindung und keiner wollte ein Feigling sein. Es wurden Strohbutzen gebaut und sich „häuslich“ eingerichtet. Gekämpft, Suchen und Verstecken gespielt. Nur erwischen lassen durfte man sich nicht. Bevor die Scheune dann zur Kohlscheune umgebaut wurde, war es dann schon ein bisschen gefährlicher. Die Strohballen wurden dank modernerer Technik auf dem Feld gepresst und mit einer „Strohkanone in die Scheune gepustet. Dadurch entstanden auch große Hohlräume. Wer da hinein fiel, musste schon gerettet werden. Ich glaube Olaf Schwarzkopf hat sich mal mit solcher „Kanone“ hoch pusten lassen. Wenn die Bauern Feierabend machten, haben wir versucht im Gebläserohr hochzuklettern oder runterzurutschen. Später gab es dann die Strohdiemen auf den Äckern.
Dann hatte sich das mit den Stroh erledigt und die Scheune wurde Ende der 1960er Jahre zur „Kohlscheune“ umgebaut. Ein erhöhter Fußboden wurde eingezogen und eine mit Plastewaben „gedämmte“ Decke eingezogen. Vor den Tunnel wurden riesige Turbinen zur Belüftung eingebaut, die natürlich auch den Kohlgeruch im ganzen Dorf verteilten. Über die eingezogene Decke wurde unser neues Quartier. Vor allem mit Olaf Schwarzkopf suchte ich diesen geheimnisvollen Ort auf, es war ein super Versteck. Der einzige Nachteil war, wir konnten nur auf den Balken laufen, oder auf einige Baubretter. Ein Fehltritt und Sturz durch die Decke in 3 bis 4 Meter Tiefe war garantiert. Toben war also nicht mehr angesagt und schließlich waren wir ja schon ein bisschen älter geworden.
Unter dem Schleppdach, wurden meistens Düngemittel gelagert. Die Menge war nicht unerheblich. Manchmal waren auch Düngersorten dabei, die für „pyrotechnische Darbietungen“ bestens geeignet waren. An dem Giebel der Ostseite war in den 60er Jahren eine, durch die Freiwillige Feuerwehr Hemsdorf genutzte Vorrichtung montiert worden, die es ermöglichte, die langen Feuerwehrschläuche nach dem Einsatz zu trocknen. Das lässt schon erkennen, welche Höhe die Scheune hatte. Obwohl an dieser Stelle eine kurze „Straße“ steil bergauf ging. Ein Feuerwehrschlauch Typ B hat eine Länge von ca. 20m und der C Schlauch von ca. 15 Meter. Sie waren oben an der Aufhängung umgeschlagen. Es kann dennoch davon ausgegangen werden, das die Scheune vom Fußboden bis zum First eine Höhe von ungefähr 13 bis 15 Meter hatte.
um 1980, das Kreuz für die Feuerwehrschläuche Fortsetzung  folgt

Kindertag in Hemsdorf 2017

Am Freitag den 02. Juni 2017 wurde der Kindertag gefeiert, war ja auch das Superwetter, an diesem Tag.
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auf dem Foto von links: Martin Assel, Wilhelm Schwarzkopf, unbekannt, unbekannt, Alois Geng, Hans Fischer
Mai 2017, der beschriebene Torbogen Mai 2017, westliche Seite, hier schloss sich Jakobschak's Gastättemit Saal an Mai 2017, die Mauerkrone der abgesenkten Nordseite wird gesichert Mai 2017, die östliche Einfahrt
mit dem Rad nach Groß Rodensleben, ein Besuch in die Kommende Berge in Bergen, der See in Bergen, über den Seeberg nach Groß Rodensleben und zurück nach Hemsdorf. Fotos vom 28. Mai 2017
zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang Eis ist was wunderbares Oskar & Karl ... wir sind Freunde! Max nimmt erst einmal eine Auszeit, natürlich mit leckerem Eis
Wie auch nach dem Abriss vom „Elektro-“Turm“, haben sich neue Blickwinkel und Ansichten ergeben.
die Außenmauer von dem "Stall" bei Gropes; Aufnahme Juni 2017 Giebel der Scheune, jetzt der Fam. Schuster; Aufnahme Juni 2017
Gab es zwischen dem oberen und unteren Gebäuden ein weiteres Gebäude, daß diese miteinander verband und an dem möglicherweise sich das Tor (die Tore) befanden? unten links an der Luke kann man noch den großen Balken sehen. Die Bruchsteine oben sind bestimmt auch schon uralt.
Auf dem ehemaligen Raeckeschen Hof, sind die drei Tore noch gut zu erkennen. Sie haben große Ähnlichkeit mit dem Tor, was in der Kohlscheune zugemauert ist.
Der  Hemsdorfer  Förderverein  feierte  seinen 15.  Geburtstag Erik Becker suchte eine Manschaft für die Bergstraße manchmal muß auch mal unterstützt werden der Feuerwehrschlauch wurde ganz schön lang auch zwei gegnerische Frauenmanschaften wurde schnell gegründet unter den Augen der Freiwilligen Feuerwehr Hemsdorf konnte nicht geschummelt werden
Kurz mal mit dem Rad unterwegs Teil 2 Die Spuren der umherfliegenden Geschosse sind nach 40 Jahren immer noch an der Fassade sichtbar.

Die Heumacher

große Technik auf einer "kleinen Wiese" Christian Schuster beim Heuwenden, Foto Juni 2017 Christian Schuster mit der Ballenpresse, insgesamt werden es 3 Ballen Jon Deere mit Heuwender Stefan Rodenbeck, mit seinen Fendt - ein Mäher vorn und einen hinten - keine 20 Minuten und ein Hektarist gemähtt, Foto Juni 2017 zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang Dies und Das aus Hemsdorf  zurück zum Teil 1 Dies und Das aus Hemsdorf  zurück zum Teil 1
Spaß, Toben, Spannung und leckeres Essen vom Grill. Mucke, nach meinen Geschmack viel zu laut, gab‘s von DJ Erik Becker. Eis für die Kinder von der Eisdiele in Schermcke gab es gratis und bei dem großzügig gestalteten Losverkauf eine Unmenge an Preise.
Für die meisten nicht mehr wegzudenken- Fußball, Fußball, TooooR-.
zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang zum Seitenanfang
Sie sprachen von Challenge und meinten einen Wettkampf oder auch Herausforderung
Bergstraße gegen Schrotestraße
Die Herausforderung wurde angenommen.
* gegründet am 05. Februar 2002 * gefeiert am 17.Juni 2017
Dr. Karl-Heinz Daehre ließ es sich nicht nehmen auf einen kurzen Sprung in Hemsdorf vorbeizuschauen um persönlich seine Glückwünsche an Peter Assel als Vereinsvorsitzenden und den Mitgliedern des Fördervereins „Kulturhaus Hemsdorf e.V.“ speziell seine Glückwünsche auszusprechen.
erstellt am 19. Juni 2017
sogar eine kleine (ungewollte) Zaubershow war zu sehen.
Super Wetter und man konnte sich viel erzählen.
erstellt am 20. Juni 2017
Von Hemsdorf nach Ochtmersleben und in Wellen die ehemalige Badeanstalt besucht. Über den Wellner Bahnhof zum Wellner Grund am Steinbruch vorbei in Richtung Schlüter‘s Garten und über den Kirchenstieg nach Hemsdorf zurück
Wiese pflegen, Wiese mähen, Heu wenden, Heu pressen, Heu einfahren.
zum neuesten Thema zum neuesten Thema
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Tino hilft bei der Heuernte, beladen wird ein HP 500 (PKW Hänger) - gezogen von einem CARRARO Einachser einer von drei Heureuter, dass Heu wurde festgetreten, zwei bis drei Pferdewagen voll passten auf so einem Reuter
(bei verhaltener Musik)
alte und neue Technik, Belarus MTS-82 mit Strohpresse K 453 mit Parallel-Schurre,im Vordergrund mein Heuwender Stefan Rodenbeck mit seinen Fendt und der Heupresse, 15 Ballen werden es diesmal werden (2017) Belarus mit Presse, der Traktorist Hermann Blech (75?) behebt einen kleinen Stau auf der Schurre Georg Meier, mit Harke im Heu für Ziege Susi und den Karnickel der Fendt von Stefan Roenbeck mit zwei Mähwerke John Deere 7710 beim Heuwenden ich (Udo Meier), am Heuwender -Midi 120 -   der Ferrari 353 meine Ausbeute, Herrmann hat das Heu auf meiner kleinen Fläche  mitgepresst. Dankeschön! die Rundballen werden verladen
erstellt am 21. Juni 2017
die Heuernte ging diesmal so schnell, dass Bodo Regener schon fast zu spät kam, um noch ein paar Ballen für seine Karnickel abzubekommen der LKW für den Abtransport der Rundballen steht schon bereit die Haflinger Maica und Apollo mal bei der Arbeit, hier allerdings mit einer Fuhre Stroh vom Acker (Hans Kuthe) in Groß Rodensleben Aufnahme vom April 2005 Kurz mal mit dem Rad unterwegs Teil 1

R

und um den Kirchturm geschaut

G

eschichten, Informationen

a

ktuelles oder

v

ergangenes

das Eine oder Andere

aus Hemsdorf

In Ochtmersleben ein Hinweis für weitere Radtouren.
ehemalige Badeanstalt in Wellen, heute ein Biotop, Foto Juni 2017 eine Waldohreule in Wellen
in einer Tanne in Wellen, eine Waldohreule
… das ehemalige Schwimmbad in Wellen ist ein Biotop. 1963 erbaut war es die Badewanne für uns Hemsdorfer Kinder. Zuerst pendelten wir zwischen den Badeanstalten in Eichenbarleben und Wellen. Doch wer diese Beiden kannte, der weiß, dass Wellen eine andere Größe darstellte. Das übergroße Becken mit den Schrägen Wänden und die riesige Freifläche. So am Ende der 1960er Jahre, mit dem Fahrrad oder auch manchmal zu Fuß über die Bude 9, war unser Stammplatz links hinten auf der Liegewiese. Von hier war das Bad gut zu überblicken.
Wellener Badeanstalt; Foto von Jörg Musahl
Foto: aus Volksstimme von Jörg Musahl, aus Wellen
ehemalige Badeanstalt in Wellen, Foto Juli 2017 Das Trafohaus in Ochtmersleben wurde nicht weggerissen. Foto 2017
in Wellen gesehen Tafel an einem Haus in Wellen. Foto 2017 Ein Schriftzug erinnert noch an die ehemalige Fleischerei Schneidewind. Foto 2017
Bild links: mit den Fahrrad über die Bude 9 zum Fleischer Schneidewind um leckere Wurst zu kaufen
Blick vom Bahnhof Wellen Richtung Steinbruch, Hemsdorf, (der "Funkturm" in Gr. Rodensleben ist auch zu erkennen. Foto 2017
im rechten Foto sieht man den Steinbruch, den Scheibenberg vor Hemsdorf und die Pappeln zur ehemaligen Bude 9
Vor dem Scheibenberg, auf der Fläche wo sich einst Hosenthien‘s Garten und der Hemsdorfer Fußballplatz befand, wird seit ein paar Jahren durch den Groß Rodenslebener Reitverein Heu geerntet. Manchmal könnte man meinen die „große“ und moderne Technik passt gar nicht auf die „kleine“ Wiese.
Hinter dem Speicher leistet Christian Schuster Nachbarschaftshilfe. In Vorbereitung des 15 Jubiläums des Fördervereins hat er mit Unterstützung von Udo Meier, Markus Wichert und Vereinsmitglieder, die Wiese gemäht und Ballen gepresst.
Dann ging es richtig zu Sache. Die „große Wiese“ der Agrargenossenschaft Bördeland in Kl. Rodensleben nutzt ebenfalls das gute Wetter. Stefan Rodenbeck mit seinen Fendt, ein Mähwerk vorn eins hinten am Trecker. Keine ¼ Stunde und die Wiese ist platt. >> Als ich vor etlichen Jahren die Wiese angelegt habe, um unsere zwei Haflinger Maica und Apollo im Winter mit Heu zu versorgen, habe ich die Wiese mit einem Balkenmäher von 1,10 Meter Schnittbreite gemäht, was den ganzen Tag in Anspruch nahm.
Die drei Bilder oben stammen aus den Jahr 1997(?). Die Fläche der Wiese beträgt ca.1 Hektar, was10.000 m² entspricht. Das Mähen war nicht das Problem, aber das anschließende wenden. Das Wetter auf den Fotos trügt. In den ersten Jahren mit der Heuharke (Heurechen) war man schon ein paar Stunden „unterwegs“. Normalerweise wendet man ein bis zwei mal am Tag. Mein Vater hat immer gesagt „Heu muss unter der Harke trocknen“. Aber wenn es regnet. Um gutes Heu zu bekommen war es dann so - nach dem Regenguss ging alles von vorn los. Drei mal wenden, also so bis zu 6 Stunden am Tag am Wochenende war keine Seltenheit. Wenn das Gras noch grün und schwer war, war es schon deprimierend auch für die helfende Familie. Heuernte war auch Familiensache. Die Wies war eine Futter und Mähwiese. Zu Pfingsten wurde meistens das erste Heu geerntet. Danach waren die Haflinger Maica und Apollo die, die Wiese kurz hielten. Mit dem Heuwender war es später eine spürbare Erleichterung. Auch wenn schlechtes Wetter das einbringen verzögerte, kämmte der Wender das Heu aus dem schon nachwachsenden Gras. Heu wurde wurde auch noch in Braumanns Garten gemacht. Das Heu wurde lose auf große Heureuter gebracht. Zwei große standen auf der Weide und mussten vor dem vorzeitigen verzehr durch die Haflinger geschützt werden, ein dritter stand in Braumanns Garten. Der Rest und auch das Stroh wurde im Schuppen am Stall gelagert. Das Heu wurde dann meistens mit einem umfunktionierten PKW Anhänger, gezogen von einem Einachsschlepper CARRARO, „eingefahren“. Das war entspannter als mit den Haflinger. Da diese den ganzen Tag auf der Weide standen und nur mit fressen beschäftigt waren, hatten sie zu viel Power um spontan mit ihnen zu arbeiten. So hatten sie die Möglichkeit ganz entspannt zu beobachten wie die Zweibeiner für sie den Wintervorrat anlegten.
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Foto aus Volksstimme
So wie in den drei nachfolgenden Videos hatte ich mir das Arbeiten mit den beiden Haflinger Maica und Apollo auch vorgestellt. Aber es fehlte leider die Zeit pausenlos mit ihnen zu arbeiten und an die Aufgaben zu gewöhnen. Einen Balkenmäher für die Pferde hatte ich mir auch schon besorgt.
Mein Bruder Dieter Meier, der auch in der Landwirtschaft mit Pferden gearbeitet hatte, erzählte mir, dass es nicht selten vorkam, dass Pferde mit diesen Geräten durchgingen. Der Bauer rücklinks auf den Acker lag und die Pferde mit den Maschinen das Weite suchten. Auf dem Mäher, Gabelwender oder „Heuharke“ saß man ohne das man sich festhalten konnte auf einen „schwingenden“ Metallsitz, nur die Zügel in die Hand. Vor sich die Hintern der Pferde und sonst ringsum nur klappernde, sich bewegende, Teile. Die „Heuharke“ zum Schwaden nannte man auch KUMMERHARKE , also zum herstellen von „Heureipe“ (Heureihen) um später Heuhaufen zu bilden, um das Aufladen auf den Ackerwagen zu erleichtern. Nach diesen Berichten weil ich die Schwächen von den Hafis Maica und Apollo kannte, habe ich letztlich Abstand genommen, um mit diesen Maschinen zu arbeiten.
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Die „Saustarbe“, was das ist und eine kleine Episode, das könnt Ihr hier lesen …
arbeiten mit dem Grasmäher
linkes Foto: arbeiten mit dem Gabelheuwender
rechtes Foto: arbeiten mit der Heuharke, auch Kummerharke oder „ Saustarbe“
In - Ecke für die Mundartfreunde - unter „Endlich Sommertiet!“ schreibt Eva Brandt, Plattsprecherin aus Oschersleben , folgenden Artikel für die ….
Auch Rudolf Werner hat eine kleine Episode aufgeschrieben:
„Auf die abgeernteten Felder wurde Vieh, hauptsächlich Schweine, getrieben. Diese konnten sich an den liegengebliebenen Resten des Getreides und anderer Ackerpflanzen fett fressen. Es war die Hütung oder Trift (von Treiben)“. (In den Büchern immer als Hut und Trift bezeichnet) „Nun Hilde Braumanns Schilderung:“ Als ein Bauer sah, wie das neue Ackergerät mittels der großen Zinken, alle Getreidereste zusammenharkte, so dass für die Schweine kein Futter mehr liegen blieb tat er folgenden Ausspruch“:
„Nun mott de Suu starmn“ - Nun muß die Sau sterben.
So die Entstehung der „Suustarwe“ (Saustarbe), so wurde das Ackergerät all üblich genannt.
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Bild oben: Hemsdorfer Männergesangsverein, vermutlich bei einem Wettbewerb in Ochtmersleben. (um 1940?)
Die Landwirtschaftlichen Geräte kann man in Groß Rodensleben bestaunen.
Foto unten: 1977 im August explodierte hier ein LKW der sowjetischen Streitkräfte der Munition geladen hatte. Spuren von den umher fliegenden Geschosse sind an der Fassade noch sichtbar
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